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Unser Schulprojekt
in der Elbphil-harmonie

Gemeinsam mit einem der größten sinfonischen Blasorchester der Welt öffnet die Becker-Kerner-Stiftung die Türen der Elbphilharmonie für all diejenigen Besucher, die bislang wenig oder gar keinen Kontakt mit der Besonderheit und Schönheit der klassischen Musik hatten.

Wir möchten auf kindgerechte Art und in Zusammenarbeit mit den Musiklehrern der 5. Klassen der Hamburger Stadtteil-Schulen Berührungspunkte für die Schülerinnen und Schüler schaffen, die nicht mit privatem Musikunterricht aufwachsen.

Durch eine von einem Erzähler begleitete Variante des Klassikers „Emil und die Detektive“, eine Instrumenten-Straße zum Bestaunen, Ausprobieren und Anfassen sowie eine schulische Vor- und Nachbereitung dieser Veranstaltung, möchte die Becker-Kerner-Stiftung einen unvergesslichen Ausflug ermöglichen.

Stadtteilschule Lurup

„Die Schüler und die Kollegen waren begeistert. Es war ein toller Tag, der so viele wunderbare Einblicke in eine, für unsere Schüler, unbekannte Welt möglich gemacht hat. Die Eindrücke sind so vielfältig und nachhaltig. Mit strahlenden Augen erzählen alle von diesem großartigen Erlebnis.

 Wir bedanken uns herzlichst, dass wir dabei sein konnten und freuen uns, wenn Sie bei Gelegenheit wieder an uns denken.”  

Die Elphikinder sind wieder da – unser Projekt hat nach 2019 wieder seinen Weg in die Elbphilharmonie gefunden. Die Becker-Kerner-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen kulturelle und sportliche Aktivitäten näher zu bringen.

 

Insbesondere junge Menschen, die ihre Talente und Interessen aus diversen Gründen nicht leben, erleben und ausleben können, freuen sich über diese Unterstützung. Gefördert werden junge Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Nationalität und Religion. Das ist die Philosophie der Stiftung.

 

Am 1. Und 2. November 2021 war es endlich wieder so weit: Zu den jeweils einstündigen Konzerten in der Elbphilharmonie waren insgesamt ca. 4500 Kinder geladen. Auf dem Programm stand die Tondichtung von Erich Kästners Klassiker „Emil und die Detektive“.

Der erste Tag startete fulminant mit einer großen Überraschung für die Kinder aus den verschiedensten Stadtteilschulen Hamburgs. Eigentlich kamen die Fünft- und Sechstklässler zu einem Konzert des Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Christoph Scheibling. Doch dann begrüßte sie plötzlich die Sängerin Zoe Wees auf der Bühne und performte ihren Superhit „Control". In dieser Ballade verarbeitet Zoe persönliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit. Das Lied ist auch ein „Dankeschön“ an ihre frühere Lehrerin, die ihr in dieser schweren Zeit eine sehr große Hilfe gewesen ist. Diese saß gebannt in der ersten Reihe während Zoe performte. Man kann sich vorstellen, was im Großen Saal der Elbphilharmonie los war. Die Kids schrien vor Freude und Begeisterung.

Nach ihrem Auftritt in der Elphi ging es für Zoe Wees erst nach Nürnberg zu „Wetten, dass…“, dann nach Los Angeles zu den „American Music Awards“ und einem Auftritt bei Ellen DeGeneres, eine der beliebtesten Talkshows der USA. Somit steht ihrer Weltkarriere wohl nichts mehr im Wege.

Im Anschluss wurde die Tondichtung von Erich Kästners Klassiker „Emil und die Detektive“ gemeinsam mit dem sinfonischen Blasorchester der Bundeswehr, vorgetragen.

Am zweiten Tag ging es nicht minder prominent weiter mit den Vorlesern

Amira und Oliver Pocher.

Begeistert war auch Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, der mit Generalmajor Franz Weidhüner zu den wenigen erwachsenen Ehrengästen des Konzerts gehörte. Schließlich waren diesmal die Kinder die VIPs. 

 

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus für alle. Wir wollen allen Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt die Gelegenheit geben, Konzerte in Hamburgs Wahrzeichen zu erleben und auch selbst dort zu musizieren. Dafür gibt es ein breites Programm für Kitas und Schulen sowie Kinderkonzerte und Familientage. Nach einer Corona-bedingten Pause können diese Angebote nun fortgeführt werden. Ich danke der Becker-Kerner-Stiftung, die mithilft und jungen Leuten die Teilhabe an Musik und Kultur ermöglicht."

 

Im Anschluss an die Vorführungen wurden die Kinder mit leckeren Sandwiches aus dem Hause Harry Brot versorgt. Masken für alle Mitarbeiter gab es von van Laack.

 

Nach diesen beiden musikalischen Tagen wird die Elbphilharmonie für mehr als 4500 Kinder nicht mehr nur irgendein Konzerthaus sein, sondern das selbsterlebte Wahrzeichen ihrer Heimatstadt Hamburg!

 

                                      VIELEN DANK AN ALLE MITWIRKENDEN!                                     

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